Sie können dem Videotermin beitreten, aber Bild oder Ton der anderen Person kommen nicht an, oder nur eine Seite hört bzw. sieht die andere? Das deutet meist auf ein Firmennetzwerk oder ein aktives VPN hin, das bestimmten Datenverkehr blockiert.
Typische Symptome
- Sie treten dem Anruf bei, es wird aber kein Bild oder Ton der anderen Person übertragen.
- Nur eine Richtung funktioniert (z. B. Sie hören die andere Person, werden selbst aber nicht gehört).
- Die Verbindung baut sich sehr langsam auf oder bricht wiederholt ab.
Warum das passiert
MeetOne nutzt WebRTC für Video und Ton — eine Technik, die eine direkte oder über einen Vermittlungsserver geleitete Verbindung zwischen Ihnen und der anderen Person aufbaut. Viele Firmennetzwerke (z. B. in Kliniken oder Unternehmen) sowie VPN-Verbindungen blockieren aus Sicherheitsgründen genau den Datenverkehr, den WebRTC benötigt.
Was Sie zuerst versuchen können
- VPN deaktivieren: Schalten Sie ein aktives VPN während des Anrufs nach Möglichkeit aus.
- Anderes Netzwerk testen: Verbinden Sie sich testweise über einen mobilen Hotspot oder ein anderes WLAN (z. B. zu Hause), um zu prüfen, ob das Firmennetzwerk die Ursache ist.
- Seite neu laden: Laden Sie die Seite neu und treten Sie dem Anruf erneut bei.
Funktioniert der Anruf über einen mobilen Hotspot oder ein anderes Netzwerk problemlos, liegt die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit am Firmennetzwerk oder VPN.
Was Ihre IT-Abteilung freigeben muss
Lässt sich das Problem im Firmennetzwerk nicht selbst lösen, geben Sie diese Informationen an Ihre IT-Abteilung weiter:
- WebRTC-Datenverkehr sowie STUN- und TURN-Verbindungen für die MeetOne-Adresse Ihrer Einrichtung müssen erlaubt sein.
- Sichere WebSocket-Verbindungen (wss://) zur MeetOne-Adresse Ihrer Einrichtung müssen zugelassen sein.
- Eine Deep-Packet-Inspection, die WebRTC-Verkehr unterbindet, sollte für die MeetOne-Adresse Ihrer Einrichtung deaktiviert werden.
Das Problem ist nicht gelöst? Kontaktieren Sie uns unter support@meetone.io.