Die KBV-Zertifizierung bestätigt, dass ein Videosprechstunden-Dienst die Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung an die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland erfüllt.

Was ist die KBV?

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist die bundesweite Selbstverwaltungsorganisation der Vertragsärzt:innen und Vertragspsychotherapeut:innen in Deutschland.

Was bedeutet die Zertifizierung?

Die KBV zertifiziert Videosprechstunden-Dienste für die vertragsärztliche Versorgung im Rahmen der Anlage 31b zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä). Im Rahmen dieser Zertifizierung werden unter anderem Anforderungen an Datensicherheit, Serverstandorte und Verschlüsselung geprüft.

Warum ist das wichtig?

Ärztinnen und Ärzte, die gesetzlich versicherte Patient:innen behandeln, können Videosprechstunden gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung nur abrechnen, wenn sie einen KBV-zertifizierten Dienst nutzen. Für Sie als Patient:in bedeutet die Zertifizierung, dass der genutzte Videodienst anerkannte technische und sicherheitsbezogene Mindeststandards für die medizinische Versorgung erfüllt.

Die KBV-Zertifizierung gilt für die vertragsärztliche Versorgung. Andere Berufsgruppen, etwa Therapeut:innen, Hebammen oder Apotheker:innen, sind an diese spezielle Zertifizierung nicht gebunden, unterliegen aber weiterhin der ärztlichen bzw. beruflichen Schweigepflicht.

Ist MeetOne KBV-zertifiziert?

Ja. MeetOne ist von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in der Liste zertifizierter Produkte für Videosprechstunden geführt. Wenn Ihre Praxis MeetOne einsetzt, können Sie darüber ganz normal per Videosprechstunde behandelt werden – für Sie entsteht dadurch kein zusätzlicher Aufwand.

Noch Fragen? Kontaktieren Sie uns unter support@meetone.io.